Im März nun das Thema: „nah – fern“.
Hartmut und ich haben dieses Thema mit folgenden Bildern und Gedanken interpretiert. Ihr seid eingeladen, Euch im gesamten Jahr an dieser Challenge zu beteiligen. Eure Bilder könnt Ihr auf Fotomaniker.de einreichen.
Hartmut Gräfenhahn:
Das Diptychon zeigt das gleiche Motiv, einmal in Naheinstellung und dann in der Ferneinstellung. Ein Motiv, zwei unterschiedliche Bilder.

Mario Heide:
Für das aktuelle Monatsthema „nah – fern“ habe ich, sicherlich nicht überraschend, mit Schärfentiefe und Perspektive experimentiert. Das Ergebnis ist eine abendliche Aufnahme aus der sächsischen Landeshauptstadt. Allerdings ein Beitrag mit einem unerwarteten Augenzwinkern.

Weit im unscharfen Hintergrund (fern) sorgt die echte Dresdner Frauenkirche im Lichterglanz für eine atmosphärische Tiefe und ein weiches Bokeh. Den scharfen Vordergrund (nah) dominiert hingegen ein klassischer Souvenir-Magnet, der die Wahrzeichen der Stadt auf wenigen Zentimetern komprimiert.
Der besondere Reiz dieses Bildes liegt jedoch nicht nur im visuellen Kontrast, sondern in einem kleinen, amüsanten Detail: Wer den scharf fokussierten Text im Vordergrund genau betrachtet, stellt fest, dass die Qualitätskontrolle bei der Produktion wohl recht fern war. Aus Dresden wurde kurzerhand DERSDEN.
So bekommt das Thema „nah – fern“ durch diesen unfreiwilligen Rechtschreibfehler noch eine ganz eigene, humorvolle Ebene.
Die letzten beiden Challenge-Beiträge habe mit einem KI-Bild zum Vergleich beendet. Da die Bildgeneratoren der ersten Generationen große Probleme bei eingebetteten Text hatten (oft Buchstaben vertauscht), geht mein Foto sogar gleichzeitig für diese Rubrik durch. 😉
Neues Thema für den April ist: „gerade – schräg“
