Naturbilder nachgereicht

Gern hätte ich im vorherigen Beitrag mehr Natur-und Landschaftsbilder mit dem Normalobjektiv aus dem Urlaub gezeigt. Bevor ich mit dem Thema "Mensch" diesen Ausflug mit dem umgerechneten 50mm-Objektiv abschließe, kann ich zumindest ein paar Bilder von der heutigen Abendrunde für diese Rubrik nachreichen.

See Teich Abend Schilf Fujifilm X-T1 7Artisans 35mm f1.2

Die Kulisse sollte bekannt sein. Den Teich hatte ich bereits mit einem Panorama hier im Blog. Der abendliche Ort war wirklich schön und ein paar weitere Aufnahmen wert:

See Teich Abend Schilf Fujifilm X-T1 7Artisans 35mm f1.2

See Teich Abend Schilf Fujifilm X-T1 7Artisans 35mm f1.2

See Teich Abend Schilf Fujifilm X-T1 7Artisans 35mm f1.2

See Teich Abend Schilf Fujifilm X-T1 7Artisans 35mm f1.2

Ich bleibe bei meinem Fazit. Eine Normalbrennweite kann sich in der Natur und für Landschaft wacker schlagen. Natürlich fallen Motive aus, die einen großen Bildwinkel erfordern. So passen zum Beispiel nahe Bergketten nicht formatfüllend in den Bildwinkel eines 50mm-Objektives. Aber dort muss man ggf. auch mit dem unteren Ende eines Zoom-Objektives passen und auf ein Ultraweitwinkel ausweichen. Ein Normalobjektiv bleibt ein Kompromiss - ein spannender Kompromiss - mit allen Vor-und Nachteilen.

Alle Aufnahmen entstanden mit einer Fujifilm X-T1 und dem 7Artisans 35mm f1.2 (Amazon Affiliate-Link*):

★ Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekomme ich von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

Eine 50mm-Festbrennweite für Landschaftsbilder und Schnappschüsse

Im vorherigen Beitrag habe ich über meine Erfahrungen mit dem 50mm-Objektiv im urbanen Umfeld berichtet. In diesem Beitrag wollte ich ursprünglich darüber berichten, wie sich die 50mm bei Landschaftsaufnahmen schlagen.

Bei der Sichtung der Bilder fiel mir schnell auf, dass sich die Anzahl der von mir gemachten Landschaftsaufnahmen in Grenzen hält. Zu wenig für einen reinen Landschaft-Beitrag. Dies lag aber weniger am Objektiv und der Brennweite. Vielmehr beschränkten sich die Situationen und Motive hauptsächlich auf den Sonnenuntergang. Um den Beitrag etwas abzurunden, habe ich deshalb auch die Fotos der Rubrik "die üblichen Urlaubsschnappschüsse" hinzugefügt.

Bevor es von Hamburg aus an die Ostsee und den Timmendorfer Strand ging, noch ein paar typische Urlaubs-Aufnahmen" vom abendlichen Hamburger Hafen:

Fujifilm X-T1 7Artisans 35mm f1.2 Hamburg Hafen

Hamburg Hafen Fujifilm X-T1 7Artisans 35mm f.12

Hamburg Hafen Fujifilm X-T1 7Artisans 35mm f.12

Auch hier geben Dir die 50mm Brennweite das Gefühl, "nah am Geschehen zu sein". Im Hinterkopf war immer die potentielle Möglichkeit, durch mehrere Aufnahmen oder die Panoramafunktion der Kamera ein "breiteres" Bild machen zu können. Praktisch habe ich davon aber keinen Gebrauch gemacht. Stimmung und 50mm haben für mich irgendwie immer gepasst. Am Timmendorfer Stand setzte sich dieser Trend fort:

Timmendorfer Stand Fujifilm X-T1 7Artisans 35mm f.12 Holz Seebrücke

Timmendorfer Stand Fujifilm X-T1 7Artisans 35mm f.12 Holz Seebrücke

Timmendorfer Stand Fujifilm X-T1 7Artisans 35mm f.12 Holz Seebrücke

Timmendorfer Stand Fujifilm X-T1 7Artisans 35mm f.12 Holz Seebrücke

Timmendorfer Stand Fujifilm X-T1 7Artisans 35mm f.12 Holz Seebrücke

Timmendorfer Stand Fujifilm X-T1 7Artisans 35mm f.12 Holz Strand Steine

Zum Sonnenuntergang entstanden dann die Aufnahmen, die ich hier mal frech als "Landschaftsaufnahme" kategorisiere. In Wahrheit hat der Mensch mit seinen Bauwerken fast jedes weitläufige Motiv gebrandmarkt. Reine Natur-und Landschaftsaufnahmen habe ich daher Wenige geschossen.

Timmendorfer Stand Fujifilm X-T1 7Artisans 35mm f.12 Sonnenuntergang

Timmendorfer Stand Fujifilm X-T1 7Artisans 35mm f.12 Sonnenuntergang

Timmendorfer Stand Fujifilm X-T1 7Artisans 35mm f.12 Sonnenuntergang

Auch hier finde ich, Landschaft und 50mm passen hervorragend zusammen. Wenn es zu knapp oder weit war, konnte ich mit ein paar Schritten zurück oder vor stets den gewünschten Blickwinkel erreichen. Nach ein paar Tagen war ich bereits im "50mm-Tunnel". Recht schnell kann man vorab einschätzen, welche Motive sich mit 50mm gut ablichten lassen (und welche man gar nicht erst probieren braucht). ;-)

Erinnert Ihr Euch noch an den Tipp mit dem Suchen eines "natürlichen Rahmens"? Dies funktioniert auch am Abend! ;-)

Timmendorfer Stand Fujifilm X-T1 7Artisans 35mm f.12 Hafen Nienburg Sonnenuntergang

Ach ja, Foodporn kann man mit 50mm auch gut machen:

Fujifilm X-T1 7Artisans 35mm f1.2 Foodporn

Im nächsten und abschließenden Bericht geht es um meine Erfahrungen mit den 50mm bei Aufnahmen von Menschen. Und lasst Euch bereits sagen: Das Objektiv und die 50mm Brennweite lieben Menschen!

Alle Aufnahmen entstanden mit einer Fujifilm X-T1 und dem 7Artisans 35mm f1.2 (Amazon Affiliate-Link*):

★ Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekomme ich von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

Ein Normalobjektiv in der Stadt Hamburg

Ich hab' mich also für die Minimallösung, eine Kamera mit einer festen Brennweite, entschieden. Die umgerechnet 50 Millimeter werden oft als Normalbrennweite bezeichnet. Wissenschaftlich sollen 42 Millimeter dem durchschnittlichen Seheindruck eines menschlichen Auges entsprechen. Aber das soll hier kein Wissenschaftsblog werden; also wollen wir das "normal" so stehen lassen.

Mit der Leica X2 und der Fujifilm X100 hatte ich mit deren 35 Millimetern (KB) das Gefühl, einen guten Kompromiss in Sachen Brennweite an der Kamera zu haben. Mit 50 Millimetern ist man noch einmal deutlich näher am Geschehen. Die Floskeln um das "Turnschuhzoom" erspare ich Euch. Auch einen inhaltschwangeren Text über die ultimative Schulung des Auges oder die Verbesserung der fotografischen Fähigkeiten bei Verwendung einer festen Brennweite wird es hier nicht geben. Das Objektiv an der Fuji habe ich mir gekauft, weil man für wenig Geld (knapp 150,- EUR) eine lichtstarke Linse bekommt, die sich wertig anfühlt und man gern in die Hand nimmt. Ich wollte ein manuelles System für den Spaß am Fotografieren. Hätte das Objektiv umgerechnet 35 Millimeter Brennweite gehabt; ich hätte es mir auch gekauft.

Der Urlaub sollte uns für ein paar Tage nach Hamburg und danach an die Ostsee führen. Es entstanden unterschiedlichste Aufnahmen mit unterschliedlichsten Motiven. Wichtig war mir im Vorfeld, dass die Urlaubsreise keine Fototour werden sollte. Fotos für's Familienalbum sollten es werden. Mit etwas Glück vielleicht eine Aufnahme links oder rechts abseits der Urlaubsdoku. Kein Druck - kein Stress - einfach nur Urlaub. ;-) Um den Beitrag nicht zu lang werden zu lassen und ihn auch inhaltlich etwas interessanter zu gestalten, habe ich ihn etwas strukturiert und geteilt. In diesem ersten Teil soll es um die Aufnahmen im urbanen Umfeld gehen.

Hätte man mich vorher zur idealen Brennweite für Aufnahmen bei Städtreisen interviewt, hätte ich wahrscheinlich 28 Millimeter geantwortet. Für Architektur und kurze Distanzen sind weite Blickwinkel von Vorteil. Selbst wenn man 100 Meter vor der Hamburger Elbphilharmonie steht, ist so ein Ding immer noch riesig und will erst einmal formatfüllend abgelichtet werden. Von den Landungsbrücken aus betrachtet verliert sich die "Elphi" wiederum im Bild ...

Interessante Bilder kann man aber auch machen, wenn man sich im Bauwerk (Elphi) befindet:

Aussichtsplattform der Hamburger Elbphilharmonie mit Glastüren - Fujifilm X-T1 mit 7Artisans 35mm 1.2

Auch in den Straßen von Hamburg fühlen sich 50 Millimeter nicht zu nah an:

Hamburg Innenstadt - Sonnensegel - Fujifilm X-T1 mit 7Artisans 35mm 1.2

Hamburg besitzt angeblich 6x mehr Brücken als Venedig. Nachgezählt habe ich nicht. Aber in Hamburg gibt es viele schöne Motive.

Speicherstadt Hamburg - Fujifilm X-T1 mit 7Artisans 35mm 1.2

Und wenn man wirklich unbedingt einmal mehr mit in's Bild bekommen will, können notfalls mehrere Aufnahmen zu einem Panorama verrechnet werden. Geht auch mit einem 50mm-Objektiv:

Hamburg Innenstadt Wasser Brücken - Fujifilm X-T1 mit 7Artisans 35mm 1.2

Neben den klassischen Motiven hab' ich ein paar abstraktere Aufnahmen machen können. Diese dürfen dann auch Farbe haben (kann ein 50mm-Objektiv auch ;-) ):

Hamburg Hotel Skyline - Fujifilm X-T1 mit 7Artisans 35mm 1.2

Hamburg Rote Bank vor dem Hotel - Fujifilm X-T1 mit 7Artisans 35mm 1.2

Hotel Lampe Hamburg - Fujifilm X-T1 mit 7Artisans 35mm f1.2

Wer sagt, Stadt und Normalbrennweite passen nicht gut zueinander?

Ich finde, es ging überraschend gut. Ich hätte wirklich gedacht, dass ich hier den Weitwinkel vermisse. Und an dieser Stelle muss ich gestehen, dass ich mit dem älteren iPhone in der Tasche auch noch weitwinkliger hätte fotografieren können. Trotzdem kam das iPhone nur wenige Male zum schnellen Versand ein paar fotografischer Grüße zum Einsatz. Aber vielleicht war es genau dieses Stück Sicherheit, die den Urlaub fotografisch unbeschwert machte.

Hamburg Alster Abend Sonnenuntergang Wasser - Fujifilm X-T1 7Artisans 35mm f1.2

Zwar nicht Hamburg, aber später schauten wir uns auch die schöne Stadt Lübeck an.
Fototipp: Suche Dir einen natürlichen Rahmen. Das macht manch Motiv interessanter:

Lübeck Trave Flußschifffahrt - Fujifilm X-T1 7Artisans 35mm f1.2

Alle Aufnahmen entstanden mit einer Fujifilm X-T1 und dem 7Artisans 35mm f1.2 (Amazon Affiliate-Link*):

★ Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekomme ich von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

Mit nur einer Festbrennweite in den Urlaub?

Als Mark Huppert seinen Blogbeitrag mit den Worten "Ich trau mich!" beendete, gratulierte ich ihm noch zu seinem Entschluss. In dem Artikel ging um keine Hochzeit! Obwohl; um eine Partnerin ging es schon. Aber nur um die fototechnische Begleitung für den anstehenden Urlaub. ;-) Und die sollte mit nur einer Kamera und einer einzigen Festbrennweite sehr minimalistisch ausfallen. Als ich mich später bei ihm persönlich erkundigte, war sein Fazit meines Erachtens zumindest durchwachsen.

Zwischenzeitlich ist einige Zeit vergangen. Vor dem diesjährigen Ostseeurlaub stand auch bei mir die obligatorische Qual der Wahl an. Obwohl der eigene Kamerawildpark zuletzt wieder stark dezimiert wurde, standen noch immer mehrere Möglichkeiten zur Auswahl.

  1. Mit Canon-Vollformat, einem Zoom und einer lichtstarken 50mm-Festbrennweite stand mein zuverlässiges und gewichtiges Qualitätspaket zur Auswahl.
  2. Mit der kleinen Canon G1X III besitze ich eine der besten Reisekameras. Kompaktheit, trotz eines großen APS-C-Sensors, werden mit einer sehr guten Linse und einem wetterfesten Gehäuse kombiniert. Sogar auf ein Ladegerät kann man verzichten; die Kamera lässt sich problemlos mit einem vorhandenen Mikro-USB-Kabel laden. Gewichtstechnisch also das Gegenteil zur ersten Variante.
  3. Als Spaßpaket bin ich seit einigen Wochen mit einem manuellen Objektiv an einer Fuji unterwegs. Mit umgerechnet 50mm erlebt man mit der lichtstarken und manuellen Festbrennweite das Thema Fotografie pur. Dafür gibt man Flexibilität und Geschwindigkeit auf, was bekanntlich nicht immer schlecht sein muss.

Um es nicht weiter in die Länge zu ziehen: Ich hatte mich bereits vor dem Urlaub für die Erlebnisvariante, also Punkt 3, entschieden. Etwas gewundert habe ich mich dann aber doch, dass ich vor Reiseantritt nicht noch einmal schwach wurde. So ging es tatsächlich mit nur einer Kameralinse, der manuellen 7Artisans mit 35mm und Offenblende von f1.2, in den Urlaub.

Nur mit der Festbrennweite 7artisans 35mm f1.2 in den Urlaub

Habe ich es bereut? Habe ich etwas vermisst? Zwischenzeitlich aus dem Urlaub zurück, möchte ich in den kommenden Tagen meine Erfahrungen und Bilder mit Euch teilen. Bleibt gespannt!

Rotkäppchen - Eine 31 Jahre alte Flasche wurde getauscht

Guter Wein ist oft ein paar Jahre alt. Aber wie sieht es mit einem 31 Jahre alten Sekt aus?

Abseits des Fotolebens fiel uns eine alte ungeöffnete Sektflasche in die Hände. Optisch kaum von aktuellen Flaschen zu unterscheiden, gab das gute Stück bei genauerer Betrachtung interessante Informationen preis. Als Prägedatum kann man das Jahr 1989 entziffern. Die Herkunftsangabe "VEB Rotkäppchen Sektkellerei" verrät entgültig den Zeitraum der Herstellung: Der Sekt wurde noch im volkseigenen Betrieb (VEB) der DDR hergestellt. Mit ehemals 25,50 ostdeutscher Mark auch heute noch ein kleiner Schatz.

Rotkäppchen Sekt aus dem Jahre 1989 VEB Rotkäppchen Sektkellerei

Rotkäppchen Sekt aus dem Jahre 1989 VEB Rotkäppchen Sektkellerei

Nach kurzem Kontakt mit der Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien GmbH erhielten wir weitere Informationen zu der Flasche. Gesundheitsschädlich wäre der Inhalt nicht; jedoch kaum noch ein Genuss. Stattdessen wandert die Flasche in das Archiv von Rotkäppchen. Dafür zeigte sich Rotkäppchen mit einer Kiste unseres Wunschsektes erkenntlich.

Eine Kiste Rotkäppchen im Tausch gegen die alte Flasche

Ist dies hier nun Werbung? Wahrscheinlich schon.

Es ist Werbung und, wie ich finde, eine schöne Geschichte!

Und wenn es schon Werbung ist, dann kann ich auch noch einen Affiliate-Link* setzen:

★ Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekomme ich von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.