Die rechte Spur fehlt

27.01.2017

Neben der Fotografie interessiere ich mich seit Jahren für das Thema Video.

Die Zeit der dezidierten Video-Camcorder ist glücklicherweise vorbei. Heute nimmt jeder gute Foto-Apparat meist auch Filme auf. In vielen Fällen lassen sich mit bezahlbaren Kameras bereits hochwertige Videos drehen. Während die Hersteller bei Auflösung (4k) und Stabilisatoren um die Gunst der Käufer buhlen, kommt das Thema Audio häufig zu kurz. Was nützt das hochauflösende 4k-Video, wenn die Aufnahme wie aus einer Blechdose klingt.

Doch auch hier kann man nachbessern. So bieten einige Kameras die Möglichkeit, externe Mikrofone anzuschliessen. Ein Richtmikrofon oder Ansteckmikrofon verbessert die Audioqualität meist hörbar.

Leider ist das Thema mit Stolpersteinen versehen. So war in meinem Fall ein externes Mono-Mikrofon an einer Kamera mit fester Stereo-Aufnahme angeschlossen. Unglücklicherweise fand das Signal nur seinen Weg auf den linken Audio-Kanal. Auf dem rechten Kanal herrschte Stille.

In den hochpreisigen Videoschnittlösungen kann das Audio-Material aufwendig bearbeitet werden. In den gängigen Anwendungen beschränkt sich die Bearbeitung jedoch meist auf die Lautstärkeanpassung und eine Handvoll Effekte. So war in iMovie, der Standard-Videobearbeitung am Mac, eine Umschaltung auf beide Kanäle nicht möglich.

Auf dem Markt existieren verschiedene Möglichkeiten, Videos mit diversen Parametern zu konvertieren. Da eine erneute Konvertierung mit einem Qualitätsverlust für das Videomaterial verbunden ist, stand nun die Suche nach einer verlustfreien Lösung an.

Mit dem Kommandozeilentool ffmpeg fand ich eine geeignete Lösung.

Folgendes Kommando, welches auf Windows, Linux und Mac ausgeführt werden kann, bringt das Audiosignal auf beide Seiten. Das Videomaterial wird dabei nicht neu kodiert und bleibt in der originalen Qualität erhalten:

./ffmpeg -i ../Pfad_zur/Quelldatei.mov -codec:v copy -af pan="mono: c0=FL" ../Pfad_zur/Zieldatei.mov


Die kostenfreie Software ffmpeg kann hier heruntergeladen werden. Viel Spass beim Probieren.

Winterformen

22.01.2017

Temperaturen um den Null-Grad-Punkt sind gefährlich. Schmelzendes und wieder gefrierendes Wasser sorgt nicht nur auf Straßen für manche böse Überraschung.

Schönen Seiten entdeckt man auch, wenn man etwas genauer hinsieht. Interessante Formen gibt es zu entdecken.

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Winterstadt Wolfsburg

18.01.2017

Das Jahr 2017 ist bereits 18 Tage alt; doch einen Blogbeitrag gab es im neuen Jahr noch nicht.

Ich habe in den letzten Wochen viele Fotos gemacht. Aber nicht jedes private Bild muss den Weg auf dieses Seite finden. ;-)

Ein paar Fotos möchte ich allerdings nachreichen. Kurz vor dem Jahreswechsel besuchten wir die "Winterstadt Wolfsburg". Die Autostadt ist auch sonst ein interessantes und fotogenes Ziel. In der Weihnachtszeit verwandelt sich die Autostadt jedoch in einen sehr sehenswerten Weihnachtsmarkt.

Während sich Eltern mit Glühwein und sonstigen kulinarischen Weihnachtstraditionen die Zeit vertreiben, ist an Kinder mit Karussell, Schlittschuhbahn und Rodelberg gedacht.

Sehr wahrscheinlich stellen nachfolgende Bilder keinen fotografischen Höhepunkt dar. Lust oder die Idee auf einen kommenden Besuch vermitteln sie hoffentlich.

Ich empfehle den Ausflug in die Autostadt, der sich auch ausserhalb der Weihnachtszeit immer lohnt, ausdrücklich.


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S/W auf com66

30.12.2016

In letzter Zeit ist die Fremdkost auf der Linsen-Suppe zu kurz gekommen. Mit dem heutigen Beitrag möchte ich die Vorstellung anderer interessanter Seiten und Menschen fortsetzen.

Mit Jörn Breda scheine ich Einiges gemeinsam zu haben. Über die Websuche nach anderen Nikon 1 - Fotografen und S/W-Fotografie kam ich auf seine Seite com66.de.

Er schreibt über sich:

Ich komme aus Schleswig-Holstein und fotografiere seit 1983. Damals noch mit einer analogen Minolta bin ich heute im Zeitalter der digitalen Fotografie sowohl mit der Nikon-DSLR wie auch mit Systemkameras (Nikon 1 V1, Sony RX-100) unterwegs. In den vergangenen Jahren habe ich fast alle Bereiche der Fotografie ausprobiert und fotografiert was die Zeit so hergibt. Das bringt zwar unheimlich viel Spaß, doch merkt man bei manchen Themenbereichen, dass es schnell langweilig wird. So hat sich nach und nach meine Vorliebe für bestimmte Bereiche der Fotografie aus den Erfahrungen heraus entwickelt.
Derzeit bin ich viel im Bereich der Schwarz-Weiß-Fotografie unterwegs. Ich mag ausdrucksstarke Bilder und liebe auch harte Kontraste. Für den einen oder anderen mag das an manchen Stellen etwas überzogen wirken. Doch liegt genau hier für mich der Unterschied zwischen Schwarz-Weiß und den monochromen oder Graustufen-Bildern.


Die Anzahl der Bilder auf der relativ neuen Webpräsenz ist (noch) nicht groß; wächst jedoch schnell. Die vorhandenen Fotos gefallen mir sehr gut. Ich behalte die Seite per RSS-Feed auf jeden Fall "im Auge". ;-)

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Sicher ist sicher

23.12.2016

Bei diesem kalten Wetter will man nicht nass werden. Schon gar nicht will man in die Elbe fallen.

Zum Glück stellt dieses Geländer, gefunden im Wissenschaftshafen Mgdeburg, sicher eine unüberwindliche Hürde dar.


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