Fototour Ruhrpott - Heinrichshütte Hattingen

22.02.2018

Bevor es nach dem Besuch der Kokerei Hansa zur nächsten Station unserer Tour ging, stärkten wir uns in einem China-Bistro. Dort stellte sich scherzhaft die Frage, ob etwas Mehrdeutiges hinter dem Hundeverbotsschild mit der Aufschrift "Hier darf ich nicht rein!" an der Eingangstür steckte.

Auch das Industriemuseum Heinrichshütte Hattingen öffnet für 4,- EUR seine Pforten. Auf dem Gelände, das ehemals 10.000 Menschen Arbeit bot, steht mit 55 Metern Höhe der größte Hochofen dieses Reviers. 1987 erlosch auch dort der letzte Hochofen.

Obwohl die Treppen des rostenden Koloss an manchen Stellen filigran und ähnlich alt erscheinen, führen sie sicher in eine beeindruckende Höhe und Aussicht.

Ein Großteil der Aufnahmen entstand wieder mit der kleinen Pentax MX-1. Diese ließ sich zum Beispiel auch dann gut mit einer Hand bedienen, wenn die andere Hand sicherheitshalber das Treppengeländer festkrallte.


Pentax MX-1


Pentax MX-1


Pentax MX-1


Pentax MX-1


Pentax MX-1


Pentax MX-1


Pentax MX-1


Pentax MX-1


Pentax MX-1


Pentax MX-1

Die Aufnahmen entstanden mit:

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Fototour Ruhrpott - Kokerei Hansa

21.02.2018

Vor einer Reise oder Fototour packt der Hobbyfotograf seine Kameratasche. Schön zu wissen, dass auch andere Mitstreiter ihre Tasche bis kurz vor Abfahrt noch einmal kurzfristig umpackten. Maximale Flexbilität bei minimalem Gewicht gleicht zwar oft der Quadratur des Kreises; sind in Wirklichkeit aber nur Luxusprobleme.

Mit Mitgliedern der Berliner Fotogruppe 1892 und einem Mitglied des Fuji-Forums ging es für einige Tage in den Ruhrpott. Dort wollten wir neben der Veranstaltung "Düsseldorf Photoweekend 2018" auf Rundreise mit Schwerpunkt Industriefotografie gehen.

Über die Wahl meiner Ausrüstung, die sich auch im Nachhinein als gute Wahl herausstellte, werde ich in den kommenden Beiträgen neben den Stationen unserer Rundreise berichten. Als kurzer Reisebericht dienen die Beiträge vielleicht auch Fotointeressierten als Hilfe, die eine ähnliche Unternehmung planen.

Als ersten Stopp nach der Anreise fuhren wir die Kokerei Hansa in Dortmund an. Für 4,- EUR gewährt man Einlass in das geschichtsträchtige Industriedenkmal. Im jetzigen Wissen der späteren Stationen unserer Reise bleibt mir der Satz eines Mitstreiters "... dort gab es aber das beste Automaten-Schokoladen-Getränk ..." als bezeichnende Beschreibung in Erinnerung. Wenn genügend Zeit vorhanden ist und die Kokerei Hansa auf dem Weg liegt, kann man dieser sicherlich einen Besuch abstatten. Muss man sich auf wenige Industriedenkmäler beschränken, würde ich persönlich auf eine der kommendenden Stationen ausweichen.


Canon G1X Mark II


Pentax MX-1


Pentax MX-1


Pentax MX-1


Canon G1X Mark II


Pentax MX-1


Pentax MX-1


Pentax MX-1


Pentax MX-1

Die Aufnahmen entstanden mit:

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Eispanzer Elbwiesen mit Pentax SMC 50/1.4

11.02.2018

Nach einem rückweichenden Hochwasser liegt ein Eispanzer auf Teilen der Elbwiesen nahe Pretziener Wehr. Obwohl die Temperaturen leicht über dem Gefrierpunkt lagen, bot das Eis für Schlittschuhfahrer an ebenen und unbeschädigten Plätzen eine gute Fläche. Der feste Untergrund garantiert Sicherheit.

Die auf dem Boden liegenden Eisplatten sind an manchen Stellen eingebrochen und bieten einen teilweise abstrakten Anblick.








Die Aufnahmen entstanden mit dem manuell zu fokussierenden Pentax-Objektiv SMC 50/1.4 an einer Sony NEX7:


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Motorrad 2018 Magdeburg ( Nikon 1V1 )

21.01.2018

Ohne Beweise kann man ja viele Sachen behaupten. Da küre ich die alte Nikon 1 V1 zu meiner "Kamera des Jahres 2017", bleibe aber jeglichen Beweis schuldig. Diesen möchte ich mit aktuellem Bildmaterial nachreichen.

Die Magdeburger Messeveranstaltung "Motorräder & Roller" lockt jährlich Interessierte zum Thema Motorrad, Roller, Quad, E-Bike und Co. Als ehemalige Motorradfahrer zieht es auch meinen Vater und mich dort hin. Seit 2 Jahren wird der Vater-Sohn-Ausflug durch meinen Sohn zum „3-Generationen-Männerausflug“ komplettiert

Mit der Nikon 1 V1 und dem 1.8er-Objektiv sind bei umgerechnet 50mm Brennweite bereits vernünftige Freistellungen möglich. Der superschnelle Autofokus hilft auch in aktiongeladenen Augenblicken.

Schach-Matt in 6 Gängen :

Spitzenhaftung :




"Finde den Weg heraus!" :

Ausgang oben! :


Reserve :

Aufgenommen mit:

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Nikon 1V1 in 2017

27.12.2017

Ende 2015 war die Leica X2 meine persönliche "Kamera des Jahres 2015". Mit ihr entstanden in diesem Zeitraum auch die meisten Bilder.

Ende 2017 besitze ich keine Leica mehr.

Jahresrückblicke sind im Blog-Umfeld Tradition. Bereits letztes Jahr musste ich mit ihr brechen. Für dieses Jahr möchte ich zumindest eine kurze Zusammenfassung geben.

Auch in 2017 hat sich meine Vorliebe zu kleinen Kameras fortgesetzt. Neben einigen Kompaktkameras habe ich mit einem iPhone nun erstmals eine erstzunehmende Kamera in einem Smartphone. In den zurückliegenden (zugegeben preiswerteren) Android-Smartphones waren die Kameras deutlich schlechter.

Die 12MP-Bilder des iPhones mit ihren umgerechnet 28mm Brennweite sind natürlich nicht mit Bildern einer APS-C-Kamera wie der Leica X2 oder einer Nikon Coolpix A vergleichbar. Dynamikumfang und Bildwirkung eines großen Sensors sind schwer zu schlagen. Trotzdem rückte das iPhone mit seinen Bildern, gerade wenn man sie für das Web noch einmal verkleinert, deutlich näher an diese dezidierten Kameras heran. So nahe heran, dass ich mich zwischenzeitlich von den kleinen Kameras mit ähnlicher Festbrennweite getrennt habe. Zu groß ist der Vorteil eines Telefons, dass man ganz selbstverständlich immer bei sich trägt.

Trotzdem ist das iPhone nicht meine bevorzugte Kamera. Selbst mit einem kleinen optionalen Griff, der das Smartphone noch einmal besser in der Hand liegen lässt und einen eigenen Auslöser besitzt, kommt mit dem Telefon nicht wirklich Spass beim Fotografieren auf.

Die Nikon 1V1 kam bereits 2011 als erste spiegellose Systemkamera von Nikon auf den Markt. Der 1-Zoll-Sensor liefert "nur" 10MP. Dies sind Daten, die nicht wirklich beeindrucken. Den technischen Daten stehen jedoch einer kompakte Kamera mit der Möglichkeit eines Objektivwechsels entgegen. Der eingebaute elektronische Sucher und der blitzschnelle Autofokus beeindrucken auch 2017 noch. Steve Huff schrieb in seinem Testbetrag damals über die Kamera „Die Kamera, die ich erwartete zu hassen ...“. Er beschreibt die Kamera meines Erachtens sehr passend.


2017 habe ich mit dieser Kamera viel fotografiert. Die lichtstarke Festbrennweite mit umgerechnet 50mm liefert bereits bei f1.8 sehr detailreiche Bilder; das stabilisierte Reisezoom (27-270mm) produzierte auch im Sportumfeld mit der unglaublichen Serienbildgeschwindigkeit von 60Bildern/Sekunde an der Nikon 1V1 beeindruckende Aufnahmen.

Zum Ende des Jahres kam eher zufällig eine weitere Kamera in meine Hände. Über die Pentax MX-1 berichtete ich bereits. Als neustes Gerät kam sie in den letzten Tagen überwiegend zum Einsatz. Obwohl ich sie derzeit gern in die Hand nehme, möchte ich der Nikon 1V1 für 2017 meinen Respekt zollen. Diese Kamera, deren Body man zwischenzeitlich für unter 100,- EUR gebraucht erwerben kann, machte mir 2017 am meisten Spass. Bei diesen Preisen braucht man auch nicht mehr Objektive tauschen. Ein zusätzlicher preiswerter Body erspart mir dies.

Was kommt 2018? Wenn ich nicht auf analoge Kameras umsteige, werde ich wohl kaum auf noch ältere digitale Kameras wechseln. ;-) Ich klammere mich nicht an den alten Kram, zu dem es mich aktuell getrieben hat. Vielleicht kommt 2018 auch wieder einmal ein neues Modell zum Einsatz. Letztlich kommt es für ein gutes Bild aber darauf nicht an.

Habt viel Spass beim Fotografieren und alles Gute für 2018!


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